Ahimsa

Ahimsa umfasst mehr als nur gewaltlosen Widerstand oder gewaltfreie Aktion. Ahimsa bezeichnet eine Lebens- und Geisteshaltung, die grundsätzlich eine Schädigung und Verletzung von Lebewesen aller Art vermeidet. Dazu gehören nach Gandhi auch negative Gedanken, Lüge, Hass und übermäßige Eile. Durch Leidensfähigkeit, Geduld und andauerndes Bemühen lernt der Mensch mit sich selbst und anderen Menschen in Frieden zu leben.

QUELLE: WIKIPEDIA

Living Compassion - Mitgefühl leben bedeutet Leben im Moment, ein Leben in Fülle. Mit offenem Herzen empfangend, aus Herzensenergie handelnd.

 

Die Praxis gelebten Mitgefühls - Living Compassion - bildet das Fundament Bewusstsein zu kultivieren, das Zugang zur Sprache des Herzens schafft. 

Living Compassion ebnet einen Weg, Gewaltfreie Kommunikation mit Körper, Geist, Seele und Spirit zu leben.

Hinter allem Denken, Fühlen und Handeln stehen Bedürfnisse!

Aber wie lebe ich die Sprache meines Herzens im Alltag?

 

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg gibt Halt und Orientierung um Verbindungen zu gestalten, in denen jeder Einzelne Mensch gesehen und mit einbezogen wird.

Durch den Fokus auf Bedürfnisse öffnet sich gegenseitig Raum füreinander und ermöglicht Begegnung basierend auf Respekt und Verständnis, auch in herausfordernden Situationen.


ROBERT GONZALES

 

 

 

There is a luminosity to needs, a radiant energy.

Feeling and living this energy of my needs is what I want.

It is what we all want.

For me, the spiritual practice of NVC is to intentionally bring this radiant energy into all relationships.

This is how needs are the doorway to spirit.

 

Robert Gonzales

 

 

Roberts Leidenschaft liegt in der Spiritualität* der mitfühlenden Kommunikation. Er sieht mitfühlende Kommunikation sowohl als einen Prozess, der uns hilft, uns authentischer mit uns selbst und anderen Menschen zu verbinden, als auch als eine spirituelle Praxis und eine Art zu leben.

LIVING COMPASSION bietet innere Landkarten an, die das achtsame Erkunden des inneren Erlebens möglich machen und Zugriff in Bereiche öffnen, die zuvor unerreichbar waren. Ein grundlegender Teil lebendigen Mitgefühls ist das Schwelgen in der Schönheit der Bedürfnisse. Das bedarf einer bestimmten Übung, um sich körperlich völlig in der energetischen Qualität des Lebens zu entspannen und das Bewusstsein für den gegenwärtigen Moment zu entwickeln.

Mitfühlende Kommunikation ist eine Sprache des Herzens. Wir sind jedoch nicht in der Lage die Sprache des Herzens wirklich zu leben, wenn wir nicht in der Lage sind, auf das Herz zuzugreifen. Bedürfnisse sind die Qualitäten des Herzens, die sich in uns als Sehnsüchte manifestieren. Zu lernen, die Fülle dieser Qualitäten zu kultivieren und zu leben, ist die Essenz des Lebens selbst.

1989 erhielt Robert seinen Doktortitel in klinischer Psychologie. 1985 traf er erstmals Marshall Rosenberg und lernte die GfK kennen, die er seit 1986 in bestimmten Formen weitergibt. Ursprünglich arbeitete er als lizensierter Psychotherapeut.

Robert hielt GfK-Trainings für Community Colleges, Gymnasien, Kirchen, SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, MediatorInnen, Jugendliche und öffentliche Gruppen. Er unterrichtete Psychologie, Beratung und Kommunikation am Prescott College in Prescott, Arizona..

Im Juni 2000 gründete er das Prescott Center for Nonviolent Communication. Im Juni 2010 zog er nach Portland, Oregon, und änderte den Namen der Organisation in Center for Living Compassion.

Robert ist ehemaliger Präsident des Verwaltungsrates des Zentrums für gewaltfreie Kommunikation. Er ist zertifizierter Trainer für das Zentrum für gewaltfreie Kommunikation und Trainer bei vielen NVC Intensive International Trainings. Robert ist ein ehemaliger Gutachter in Nordamerika für die Zertifizierung von NVC-Trainern. Er war einer der Mitbegründer des NVC Training Institutes, eines Teams von NVC-Trainern, die eingehende und fortlaufende NVC-Schulungen in den USA und in Europa anbieten.

 

*Spiritualität im Sinne von einer bestimmten Art dem Leben zu begegnen, unabhängig von Religion.

 

 

 

 

 

QUELLE: www.living-compassion.org

 Center of  LIVING COMPASSION, USA

 

 

 

Robert Gonzales on LIVING COMPASSION & NVC ,

A Playlist of different inspirational Videos, mostly in English:

 

https://www.youtube.com/playlist?list=PL9YkUIKNa-iomlCz2DCzm8J32wmidGC5Y

 MARSHALL B. ROSENBERG

* 6. Oktober 1934 in Canton, Ohio

† 7. Februar 2015 in Albuquerque, New Mexico

 

I try never to hear

what another person thinks of me.

I enjoy life a lot more when I spend as little time as possible

hearing or thinking about what other people think about me.

I go to the needs behind the thoughts.

Then I’m in a different world.

 

Marshall B. Rosenberg

 

 

Am 6. Oktober 1934 in Canton, Ohio geboren, wuchs Marshall in Detroit auf und beendete sein Bachelorstudium an der Universität von Michigan. 1961 erhielt er seinen Doktortitel in Klinischer Psychologie an der Universität von Wisconsin, wo er seinen Freund und Mentor, den Psychologen Carl Rogers, kennenlernte. 1966 wurde ihm von der Amerikanischen Prüfungskommission für Professionelle Psychologie der Diplomatenstatus verliehen. Marshall startete seine berufliche Karriere in St. Louis, wo er eine erfolgreiche klinische Praxis eröffnete. Marshalls Anliegen, Menschen über Profite zu stellen, ebenso wie seine Neugierde und sein Wunsch, mehr über die Ursachen von Gewalt zu lernen, die seine frühen Erfahrungen geprägt hatten, als er in der Innenstadt von Detroit lebte, inspirierten ihn bald dazu, seine Privatpraxis zu verlassen. Er nahm einen Job als Taxilenker an und verwendete seine Zeit dazu, neue und sinnvolle Wege zu ergründen, wie er seine berufliche Ausbildung anwenden könnte, um verschiedenste Formen der Gewalt zu reduzieren und friedensstiftende Fertigkeiten zu verbreiten. Rasch entwickelte sich aus Marshalls Forschungen die Gewaltfreie Kommunikation (GfK), ein Prozess, der intensivere zwischenmenschliche Kommunikation ermöglicht und gegenseitiges Erkennen tieferer emotionaler Bedürfnisse kultiviert, was wiederum zu größerem Mitgefühl und friedlichen Lösungen zwischen Konfliktparteien führt. In den 1960er Jahren arbeitete Marshall eng mit MenschenrechtsaktivistInnen zusammen, indem er zwischen randalierenden SchülerInnen und der Schulverwaltung vermittelte und daran arbeitete, öffentliche Schulen in seit langer Zeit segregierten Regionen auf friedliche Weise zu desegregieren. Marshalls Arbeit in dieser Funktion veranlasste ihn, das Zentrum für Gewaltfreie Kommunikation (Center for Nonviolent Communication - CNVC) zu gründen, wo er als Leiter der Bildungsdienstleistungen fungierte. Er war ein engagierter Lehrer, Friedensstifter und visionärer Anführer und leitete GfK Workshops und internationale Intensivtrainings für tausende von Menschen in über 60 Ländern weltweit. Seine Arbeit war Marshalls Leidenschaft. Er reiste in vom Krieg erschütterte Gebiete und Entwicklungsländer und bot GfK Ausbildungen an, um Aussöhnung und friedliche Beilegung der Differenzen voran zu treiben. Er arbeitete unermüdlich mit Gruppen von AusbildnerInnen, ManagerInnen, DienstleisterInnen für psychische und physische Gesundheit, RechtsanwältInnen, militärischen Funktionsträgern, Gefangenen, Polizei- und GefängnisbeamtInnen, Geistlichen, RegierungsbeamtInnen, Individuen und Familien. Marshall ist der Autor zahlreicher Bücher und wurde im Laufe seiner Karriere mehrfach ausgezeichnet.

 

 

 

QUELLE: www.gewaltfrei.at

Netzwerk für GfK Österreich

 

 

Nonviolent Communication with Marshall Rosenberg,

A Brief Introduction in English:

 

https://www.youtube.com/watch?v=DgaeHeIL39Y


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